Energieaudits

Informieren Sie sich hier zum Thema Energieaudit nach DIN EN 16247-1
 und finden heraus, ob Ihr Unternehmen diese Form der Energieberatung durchführen muss.
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Fördermittel

Der Staat fördert fast jedes Unternehmen beim Thema Energieoptimierung und Energieeffizienz. Finden Sie jetzt heraus, wie viele Fördergelder Ihr Unternehmen erhalten kann. 
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Management

Wir unterstützen Sie bei der Implementierung von Energiemanagementsystemen nach DIN EN 50001 und sind Ihr Bafa-Energieberater.
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Energieberatung.org – Energieberatung für Unternehmen von Experten

energieberatung.org unterstützt Sie bei der Energieoptimierung Ihres Unternehmens. Gerne geben wir unser Expertenwissen an Sie weiter und informieren Sie über Kosten und Nutzen einer Energieberatung sowie die unterschiedlichen Förderprogramme für die Investition in energieeffiziente Anlagen.

Große Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, ein Energieaudit gemäß DIN EN 16247-1 durchzuführen, wie es die europäische Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU vorsieht. Die Richtlinie soll dafür sorgen, die Energieeffizienz in der EU bis 2020 um 20 Prozent zu verbessern, um die weltweiten Klimaschutzziele erreichen zu können.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gilt diese Regelung nicht. Es besteht folglich keine Verpflichtung, ein Energieaudit durchzuführen. Als kleine und mittlere Unternehmen gelten Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem maximalen Jahresumsatz von weniger als 50 Millionen Euro und 43 Millionen Euro Jahresbilanzsumme. Obwohl kein Energieaudit vorgeschrieben ist, ist eine Energieberatung für so gut wie alle mittelständischen Unternehmen sehr sinnvoll.

Warum lohnt sich Energieberatung für den Mittelstand?

Eine Energieberatung hilft Ihren Unternehmen, die Energieeffizienz zu erhöhen. Daraus ergeben sich gleich zwei Vorteile:

  • Einerseits leisten Sie mit verbesserter Energieeffizienz einen Beitrag zum Klimaschutz.
  • Andererseits sparen Sie dadurch auch noch viel Geld. In Zeiten steigender Strompreise entwickelt sich Energieeffizienz zu einem immer wichtigeren Wirtschaftsfaktor in mittelständischen Unternehmen. Die Energiekosten werden häufig einfach hingenommen, da der Umstieg auf energieeffizientere Anlagen mit teils großen Investitionen verbunden ist.

Das ist per se auch richtig, denn energiesparende Anlagen kosten Geld. Der Vorteil der Investitionen in entsprechende Geräte ist langfristiger Natur. Wenn Sie Ihre Energieeffizienz erhöhen, senken Sie Ihre Ausgaben nachhaltig, was sich positiv auf Ihre Bilanz auswirkt und einen Wettbewerbsvorteil darstellt. Zudem bedeuten modernere Anlagen einen geringeren Wartungsaufwand, was die Ausgaben für Wartung und Reparatur ebenfalls reduziert.

Energieberatung für den Mittelstand: Bis zu 80 Prozent Förderung durch das BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterhält ein Förderprogramm mit dem Ziel, dass mehr mittelständische Unternehmen eine Energieberatung durchführen lassen (siehe Energieberatung Mittelstand). Kleine und mittlere Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von mehr als 10.000 Euro erhalten vom BAFA einen Kostenzuschuss von bis zu 80 Prozent der Beratungskosten, maximal jedoch 8.000 Euro. Unternehmen mit niedrigeren Energiekosten erhalten ebenfalls Zuschüsse von bis zu 80 Prozent, maximal aber nur noch 800 Euro.

Um die Förderung zu erhalten, müssen Sie auf der Webseite www.bafa.de einen elektronischen Antrag stellen. Dazu benötigen Sie einen Kostenvoranschlag bzw. ein Angebot von einem anerkannten Energieberater. Wichtig ist, dass Sie den Antrag stellen, bevor Sie den Energieberater tatsächlich beauftragen. Der Energieberater stellt Ihnen nach der Beratung eine Rechnung und einen Beratungsbericht aus. Beides schicken Sie zusammen mit weiteren Unterlagen an die BAFA und erhalten die Fördersumme nach erfolgreicher Prüfung umgehend ausgezahlt.

Informieren Sie sich jetzt über Ihre Möglichkeiten der staatlichen Förderung

 

Förderung von Querschnittstechnologien

Ebenfalls förderfähig ist die Investition in sogenannte Querschnittstechnologien. An dem Förderprogramm können auch Nicht-KMU-Unternehmen teilnehmen, die bei maximal 100 Millionen Euro Jahresumsatz bis zu 500 Angestellte beschäftigen. Querschnittstechnologien bezeichnen hocheffiziente Anlagen und Aggregate, welche die Energieeffizienz Ihres Unternehmens steigern.

Ein Fördermodell ist die Förderung von Einzelmaßnahmen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die neuen Anlagen alte Anlagen ersetzen. Erstanschaffungen werden nicht gefördert. Sofern die Netto-Investitionssumme zwischen 2.000 und 30.000 Euro liegt, erhalten kleine und mittlere Unternehmen Zuschüsse von 30 Prozent, größere Unternehmen erhalten 20 Prozent der Investitionssumme als Zuschuss.

Eine andere Variante ist die systemische Optimierung, die auf die Senkung des Gesamtenergieverbrauchs oder von Teilsystemen Ihres Unternehmens ausgerichtet ist. Ab einer Netto-Investitionssumme von 30.000 Euro können Sie je nach Unternehmensgröße und Energieeinsparung Fördergelder von bis zu 100.000 Euro erhalten.

Bei einer Energieeinsparung zwischen 25 und 35 Prozent übernimmt das BAFA 20 Prozent (KMU) bzw. 10 Prozent (größere Unternehmen) der Netto-Investitionssumme. Liegt die Energieeinsparung über 35 Prozent, erhöht sich der geförderte Kostenanteil um jeweils 10 Prozentpunkte. Mehr zum Thema finden Sie beim Thema Förderung Querschnittstechnologien.

KfW-Energieeffizienzprogramme

Jedes gewerbliche Unternehmen, welches mehrheitlich in Privatbesitz ist, kann am Energieeffizienzprogramm der KfW teilnehmen und einen Förderkredit von bis zu 25 Millionen Euro beantragen. Die Förderkredite zeichnen sich durch besonders lange Laufzeiten von bis zu 20 Jahren und einem effektiven Jahreszins ab nur 1,00 Prozent aus.

Um den Kredit erhalten zu können, müssen Sie nachweisen, dass die geplanten Energieeffizienzmaßnahmen mindestens 10 Prozent Energieeinsparung gegenüber dem Verbrauch der letzten drei Jahre bewirken. Besonders gute Konditionen erhalten Sie, wenn Ihr Unternehmen nach den Maßnahmen mindestens 30 Prozent Energie einspart.

Neben dem Austausch vorhandener Anlagen fördert die KfW auch Neuinvestitionen. Da in diesem Fall keine direkte Energieeinsparung gemessen werden kann, wird der Energieverbrauch im Branchendurchschnitt als Referenz für die Einsparung herangezogen. Wenn Sie sich für die Förderung durch die KfW entscheiden, empfehlen wir Ihnen, eine Energieberatung durch einen anerkannten Energieberater durchführen zu lassen, damit Sie die bestmöglichen Maßnahmen treffen können.

 

https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/aktion_Heiz-Check.php

http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energieeffizienz/energieberatung-und-foerderung.html

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energieberatung_mittelstand/

http://www.verbraucherzentrale-berlin.de/Energieberatung-der-Verbraucherzentrale-2

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